Bündner Kunstmuseum Chur

Die Villa Planta, benannt nach ihrem Patron Jacques Ambrosius von Planta, wurde zwischen 1874 und 1975 vom Architekten Johannes Ludwig als Privathaus errichtet. Im Jahr 1957 wurde das Gebäude schließlich vom Kanton Graubünden gekauft. Nach dreijähriger Renovierung und Umgestaltung der Villa Planta unter der Leitung der Architekten Peter Zumthor, Peter Calonder und Hans-Jörg Ruch konnte das Graubündische Kunstmuseum Anfang 1990 feierlich wiedereröffnet werden. Die Villa Planta bietet nicht genügend Platz für die ständig wachsende Sammlung, und auch temporäre Ausstellungen haben für das Museum an Bedeutung gewonnen. Aus diesem Grund ist der Wunsch nach Erweiterung immer stärker geworden. 2011 konnte ein internationaler Architekturwettbewerb durchgeführt werden, den das Architekturstudio Estudio Barozzi / Veiga in Barcelona gewann.